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Ideenwettbewerb für die Städte der Zukunft

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Beim Forschungs- und Roboterwettbewerb der First Lego League programmieren Kinder und Jugendliche weltweit nicht nur autonom agierende Roboter. Im Rahmen des diesjährigen Themas „City Shaper“ entwickeln sie auch Ideen, wie Städte und Gemeinden zukünftig gestaltet werden können. In einem spannenden Regionalwettbewerb setzte sich am Samstag, 7. Dezember, in der experimenta das Team Robotics Rutesheim durch.

Wie können bessere Orte zum Leben und Arbeiten für alle Menschen gestaltet werden? Dieser Frage gingen rund 100 Schüler im Alter von neun bis 16 Jahren im Rahmen des Regionalwettbewerbs der First Lego League in Heilbronn über mehrere Monate auf den Grund. Am Samstag, 7. Dezember, traten die Teilnehmer dann beim Ausscheid in der experimenta in zwei Bereichen gegeneinander an: Auf einem Spielfeld musste der von den einzelnen Teams gebaute und programmierte, autonom agierende Roboter vorgegebene Aufgaben möglichst schnell und fehlerfrei lösen. Im zweiten Teil präsentierten die Kinder und Jugendlichen eine innovative Lösung für ein Problem, das sie selbst zum Thema „City Shaper“ eruiert und erforscht haben. Die Spanne der Ideen reichte dabei von speziellen Paketablage-Stationen auf Hausdächern für die Drohnenanlieferung über ein menschenwürdiges Konzept zur Unterbringung von Obdachlosen in der Stadt bis zur Beantwortung der Frage, wie mehr Menschen zum Umstieg vom Auto auf den Öffentlichen Personennahverkehr motiviert werden können.

Bei der First Lego League, die vom Verein „Hands on Technology“ in Zentraleuropa veranstaltet wird, spielen nicht nur technisches Know-how wie Programmieren eine wichtige Rolle, sondern auch Soft Skills wie die Zusammenarbeit im Team und die Zeitplanung. Eine Fachjury bewertet die Teams und vergibt Punkte in den Kategorien Robot-Game, Roboterdesign, Forschungsauftrag und Teamwork.

Robotics Rutesheim überzeugen Jury
Am Ende eines abwechslungsreichen Tages setzten sich die zum sechsten Mal teilnehmenden Robotics Rutesheim souverän mit 185 Punkten durch. Die Plätze 2 und 3 belegten das Team SAP Richen mit 148 Punkten und die erstmals angetretenen PDG Robot Fighters vom Paul-Distelbarth-Gymnasium Obersulm dicht dahinter mit 147 Punkten. Claudia Vorderer, Coach der Robotics Rutesheim, war begeistert von der Atmosphäre vor Ort: „Die experimenta bietet einen idealen Rahmen für die First Lego League. Die Kommunikation im Vorfeld, die fachliche Unterstützung vor Ort und die tolle Moderation machen den Wettbewerb zum Erlebnis.“ Das Gewinner-Team aus Rutesheim fährt nun am 15. Februar 2020 zum Semi Final nach Regensburg und kann sich dort für das zentraleuropäische Finale qualifizieren.

Im Rahmen der Veranstaltung zur First Lego League fand zum ersten Mal in der experimenta das Bildungsprogramm First Lego League Junior statt. Hier kommen Sechs- bis Neunjährige zusammen, bauen im Team ein motorisiertes Lego-Modell und erstellen ein Forschungsposter mit ihren Ideen zum Saisonthema. Unter dem Motto „Boomtown Build – Gestaltet das Bauen der Zukunft“ können die jungen Tüftler wie Bauingenieure arbeiten und Gebäude der Zukunft, die sich beispielsweise durch Barrierefreiheit und eine nachhaltige Bauweise auszeichnen, entwerfen.

Foto: Annika Haußmann

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