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Science Sunday: Riesenhallimasch

Foto eines Riesenhallimasch mit Text

Der Riesenhallimasch wurde im Jahr 2000 in der Erde des Malheur National Forest in Oregon entdeckt. Dieser Pilz erstreckt sich über neun Quadratkilometer, was einer Fläche von mehr als 1200 Fußballfeldern entspricht.

Doch das Monsterwesen lebt im Untergrund und ist kaum zu sehen. Lediglich an Stümpfen und Stämmen kommen die etwa zwölf Zentimeter großen gelblichen Hüte des Megapilzes zum Vorschein. Innerhalb des Erdreichs dringt er fast einen Meter tief ein.

Der Riesenhallimasch frisst sich langsam von Baum zu Baum und bildet im Erdreich schwarzbraune, millimeterdicke Fäden aus. Die Gesamtheit dieser Fäden ergibt ein zusammenhängendes Geflecht namens Myzel, das sich mittlerweile kilometerweit erstreckt. Doch dieses Geflecht birgt eine dunkle Macht. Innerhalb eines Baumes saugt der Hallimasch Wasser, Zucker und andere Nährstoffe auf. Und der Hallimasch ist ein Schlemmermäulchen, besonders schmecken ihm Nadelbäume wie Tannen und Douglasien. Als Schutz bilden die Bäume Wundgewebe aus. Falls dies nicht gelingt, kriecht der Pilz unaufhaltsam den Stamm hinauf, ein weißlicher Schleim überzieht das Innere der Rinde und der Baum stirbt.

Der Hallimasch ist auch in deutschen Wäldern in deutlich geringerem Ausmaß zu finden. Er ist ein begehrter Speisepilz, aber Obacht: Roh ist der Hallimasch giftig.


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