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Science Sunday: Seepferdchen

5 KURIOSE FAKTEN ÜBER SEEPFERDCHEN

Seepferdchen, lateinisch auch „Hippocampus“ genannt, fallen durch ihr Äußeres auf. Der Kopf und der geschwungene Hals sehen eher einem Pferd ähnlich. Der Hinterleib ähnelt eher einem Wurm. Sie gehören aber tatsächlich zu den Fischen, obwohl sie nicht so aussehen.

Das Zwerg-Seepferdchen ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 1,5 Metern pro Stunde der langsamste Fisch der Welt. Die Größe der Seepferdchen kann von 1,5 Zentimeter bis 25 Zentimeter variieren und obwohl sie nur eine kleine, fast ganz zurückgebildete Rückenflosse besitzen, können sie sich damit langsam vorwärts bewegen.

Seepferdchen können mit einem 360-Grad-Rundumblick auftrumpfen und warten geduldig und gut getarnt, bis potenzielle Beute vorbeischwimmt. Kaum ein Raubfisch erkennt die merkwürdigen, oft zwischen Pflanzen schwebenden Tiere als Beutefisch. Das seltsame Aussehen hilft den Seepferdchen daher beim Überleben als Lauerjäger. Sie halten sich während des Schlafens an Pflanzen und Korallen fest, um nicht von Strömungen im Wasser abgetrieben zu werden.

Es gibt 30 bis 35 verschiedene Seepferdchen-Arten in allen Farben des Regenbogens: von Gelb über Orange und Purpur bis zu Braun, Schwarz und Weiß. Außerdem können sie gemustert sein. Sie haben auch die Fähigkeit, ihre Farbe zu ändern. Wenn man unterschiedlich gefärbte Tiere zusammen setzt, passen sie sich in der Farbe aneinander sowie an die Umgebung an.

Bei Seepferdchen brüten die Männchen die Eier in einer Brut-Tasche am Bauch aus und kümmern sich um den Nachwuchs. Das ist bei Seepferdchen Männersache.


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