30 Aussteller, rund 1000 Besuchende und 15 Kilo Mais, die zu Popcorn verarbeitet wurden – die Maker Faire in Heilbronn war auch in ihrem fünften Jahr ein voller Erfolg! Manche Besucherinnen und Besucher waren extra aus München, Freiburg oder sogar Luxemburg angereist, um bei der Do-it-yourself-Messe im Maker Space und Kubus der experimenta dabei zu sein.
Überall blinkte, schaukelte oder drehte sich etwas. Kein Wunder, dass es vielen Besuchenden in den Fingern juckte. Zum Glück gab es jede Menge Mitmachangebote, bei denen sie selbst aktiv werden konnten: ob beim Roboterbattle, beim Gestalten von Ansteckbuttons oder beim Quilling, bei dem aus Papierröllchen Schmuck und kleine Kunstwerke entstanden.
Doch das Herz der Maker Faire sind die zahlreichen Projekte, die deutlich machen, wie lebendig und vielfältig die Heilbronner Maker-Community ist: So präsentierte der 14-jährige Maximilian einen Flugsimulator, den er mit seinen Freunden selbst gebaut und programmiert hat. Die Tüftel-AG des Heilbronner Mönchseegymnasiums zog faszinierte Blicke auf ihre Super-Mario-Rennbahn. Auch sonst gab es vom Hexapod-Roboter, einem autonomen Holzkohle-Smoker oder einem selbstgebauten Infinity-Tisch, der dank Spiegeleffekt unendlich tief zu sein scheint, jede Menge zu entdecken und bestaunen.
Und dann war da noch ein ganz besonderer Neuzugang: Roboter-Maskottchen Makey feierte Premiere und sorgte für jede Menge Kuschelmomente.
