Entdecke Künstliche Intelligenz – interaktiv und hautnah
Künstliche Intelligenz verändert immer stärker unseren Alltag. Diese Sonderausstellung bietet dir einen Überblick, wie vielfältig KI bereits genutzt wird. An über 50 interaktiven Stationen tauchst du ein in die faszinierende Welt von KI-Systemen. Dies führt rasch auch zu wichtigen Fragen: Wozu und wie wollen wir KI eigentlich nutzen? Würdest du zum Beispiel einer KI im Klassenzimmer oder im Krankenhaus vertrauen? Bringe deine Meinung in die Ausstellung mit ein und schaue, wie andere abgestimmt haben!
Auf dem „Testfeld“ kannst du ausprobieren, was Künstliche Intelligenz auf verschiedenen Gebieten längst kann. Erstelle Bilder, spiele „Vier gewinnt“ mit einer KI oder finde heraus, ob eine KI dein selbstgebautes Tier erkennt.
In der „Blackbox“ erfährst du mehr darüber, was hinter der Technologie steckt: Wie funktioniert ein neuronales Netz? Und wie wird eine KI eigentlich trainiert?
Im „Thinktank“ denkst du über die Nutzung von KI in unserer Welt nach: Welche Chancen bietet KI? Wo liegen mögliche Probleme oder Risiken? Deine persönlichen Einschätzungen kannst du auf einer „Lochkarte“ festhalten. Beteilige dich so an einem Dialog über die Nutzung dieser Zukunftstechnologie.
Wie denken Besucherinnen und Besucher der experimenta über KI?
Bisher war die Ausstellung schon in Bremen und in Tartu (Estland). Auch dort haben sich Menschen bereits mit ihrer Meinung zu KI an der Ausstellung beteiligt. Nach der ersten Laufzeit zeigte sich ein vielfältiges Meinungsbild. Fast die Hälfte kann sich zum Beispiel vorstellen, von einer KI unterrichtet zu werden. Bei medizinischen Fragen vertraut hingegen nur ein Drittel einer KI-Diagnose. Generell ist eine große Mehrheit (69 %) eher optimistisch, wenn es um die Lösung der großen Herausforderungen unserer Zeit mit Hilfe von KI geht. Und was meinst du?
Wie denken Besucherinnen und Besucher der experimenta über KI?
Bisher war die Ausstellung schon in Bremen und in Tartu (Estland). Auch dort haben sich Menschen bereits mit ihrer Meinung zu KI an der Ausstellung beteiligt. Nach der ersten Laufzeit zeigte sich ein vielfältiges Meinungsbild. Fast die Hälfte kann sich zum Beispiel vorstellen, von einer KI unterrichtet zu werden. Bei medizinischen Fragen vertraut hingegen nur ein Drittel einer KI-Diagnose. Generell ist eine große Mehrheit (69 %) eher optimistisch, wenn es um die Lösung der großen Herausforderungen unserer Zeit mit Hilfe von KI geht. Und was meinst du?
Lust auf noch mehr KI?
Bald gibt‘s zwei spannende Vorträge innerhalb unserer Robert Mayer Lecture:
Was und wie sollen Kinder zukünftig lernen?
24. Februar – 19:30 bis 22:00 Uhr
Herausforderungen im Bildungssystem in Zeiten Künstlicher Intelligenz
Rasante technologische Weiterentwicklungen stellen Akteurinnen und Akteure im Bildungsbereich vor allem hinsichtlich des Umgangs mit generativer künstlicher Intelligenz derzeit vor große Herausforderungen. Mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz wird entweder die Hoffnung verbunden, Unterricht würde insgesamt besser und effektiver, oder aber die Warnung, Kinder würden am „echten“ Lernen gehindert.
Referentin: Prof. Dr. Uta Hauck-Thum, Professur für Grundschulpädagogik und –didaktik an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Foto: © Tom Bauer
Sprachmaschinen – Eine Philosophie der Künstlichen Intelligenz
24. März – 19:30 bis 22:00 Uhr
Was passiert, wenn wir immer öfter und ausgedehnter mit Künstlicher Intelligenz interagieren? Was macht es mit uns, wenn wir unsere geistigen Tätigkeiten an Sprachmaschinen wie ChatGPT oder Gemini auslagern, unser Leben von einem KI-Diener regeln lassen und unsere moralischen Fragen von einem Sprachmodell beantworten lassen, dessen Wertesystem von Unbekannten nach unklaren Kriterien und ohne politische Mandat programmiert wurde?
Referentin: Dr. Roberto Simanowski, Medienphilosoph
Leichte Sprache – leichterer Inhalt!
In der Ausstellung findest du Texte in Leichter Sprache.
Dafür kannst du die App NaviLens benutzen.
Scanne einfach die NaviLens-Codes mit deinem Handy.
Die App zeigt dir dann den Text in Leichter Sprache.
Die App ist kostenlos und nicht von uns.
Du kannst die Ausstellung auch ohne App besuchen.
Unser Podcast: Hey KI, was geht?
Bei „Hey KI, was geht?“ dreht sich alles um Künstliche Intelligenz – aber immer etwas anders. In jeder Folge kommt ein anderer Interviewgast zu Wort. Ob Künstler, Fachjournalistin oder Medizinerin: Alle haben ihren eigenen Blick auf KI, den sie mit Moderatorin Ines Klose und euch bei diesem Podcast teilen. Immer einfach erklärt natürlich.
#1 KI-Basics und Katzen
Was unterscheidet eine Künstliche Intelligenz von anderen Computerprogrammen? Was haben Katzen mit der Entwicklung von KI zu tun? Diese und jede Menge andere Fragen beantwortet die Journalistin und KI-Expertin Andrea Trinkwalder. Sie erklärt im Interview mit Moderatorin Ines Klose grundlegende Begriffe und zeigt auf, wo (derzeit) die Grenzen von KI liegen.
#2 KI und Kunst: Wie passt das zusammen?
Moritz Simon Geist ist Künstler und macht Techno mithilfe von Musikrobotern. Bei seiner Arbeit setzt er auch immer wieder KI ein. Im Interview mit Moderatorin Ines Klose erklärt der Musiker, wie und wofür er die Technologie nutzt, ob KI kreativ sein kann und welche Schattenseiten sie für die Kunstszene haben kann.
#3 KI und Medizin: Wie die Technologie helfen kann
Ob große Klinik oder kleinere Praxis: KI kann auch im medizinischen Bereich eingesetzt werden. Zumindest für einige Aufgaben. Welche das aktuell sind, erzählt die Ärztin Prof. Dr. Ulrike Attenberger (MedUni Wien) im Interview. Außerdem verrät sie, was sie sich in Sachen KI und Medizin noch wünschen würde und erklärt, wie sich der Arztberuf vielleicht durch KI verändern könnte.
#4 Wenn die KI antwortet: Was sind LLM?
KI anklicken, Frage eingeben und schon ist die Antwort da: Große Sprachmodelle (Large Language Models) sind für viele Menschen Alltag. Doch wie funktionieren sie? Das erfährst du in dieser Folge von Softwareentwickler Alexander Noack. Er spricht im Interview darüber, wie Sprachmodelle zu ihrer Sprache kommen. Er erzählt, was das mit Statistik zu tun hat und ob man sich immer auf KI verlassen kann.
To be continued …
Die Ausstellung wurde gemeinsam vom Universum Bremen®, dem Musée de l’air et de l’espace, dem AHHAA und der experimenta konzipiert.