Sie saugen, mähen, putzen Fenster oder reinigen Pools: Roboter erleichtern längst an vielen Stellen unseren Alltag. Vielleicht auch bald im Klassenzimmer oder in Büros? Beim Wettbewerb „Kreative Köpfe“ stellten fünf Schülerinnen nämlich den Prototypen ihres „Elektronischen Tafelwischers“ vor. Der Roboter fährt nicht nur per Knopfdruck magnetisch über Whiteboards, er verfügt auch über einen Sensor und zwei Behälter für sauberes und schmutziges Wasser.
Der Wischroboter ist eine von fünf Ideen, die vom Jugendforschungszentrum (JFZ) der experimenta betreut und bei „Kreative Köpfe“ ausgezeichnet wurden. Bei dem regionalen Wettbewerb präsentieren Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren ihre Erfindungen. Eine Jury beurteilt die Projekte in verschiedenen Kategorien wie Nachhaltigkeit, Kreativität oder die Marktfähigkeit eines Produktes. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Erfindergeist und Ideenreichtum – und davon gab es auch in diesem Jahr reichlich.
Besonders eindrucksvoll zeigt sich das in der Kategorie „Innovation und Kreativität“, in der gleich zwei JFZ-Projekte erfolgreich waren. Platz 1 holte sich Jessica Kreider aus Neckarsulm. Die Schülerin hat mit „JAi“ einen KI-Ring entworfen, der sich per integrierter Sprachsteuerung mit dem Smartphone verbindet und so digitale Funktionen schnell und unkompliziert zugänglich macht. Mit der Erfindung von Oskar Witschaß haben Brillenträger auch bei Regen den vollen Durchblick. Möglich machen das Scheibenwischer, die mit einer Klammer an der Brille befestigt und von einem kleinen Servomotor angetrieben werden. Für diese originelle Idee gab es Platz 3.
Ebenfalls einen dritten Platz holten sich zwei weitere Projekte aus dem JFZ: ein innovativer Pinselreiniger in der Kategorie Nachhaltigkeit sowie ein Blindenstock mit Vibrationssensor, der in der Kategorie „Technische Realisierung“ überzeugte.
