Foto von Muffins

Für Abwechslung im Unterricht: Neue Laborkurse der experimenta

21. September 2026

Die Chemie des Backens oder erste Programmierversuche: Die experimenta verspricht mit ihrem Laborangebot viel Abwechslung für das neue Schuljahr. So hat das Laborteam unter anderem für die Fächer Chemie, Informatik/Technik oder Alltagskultur, Ernährung und Soziales (AES) neue Kurse entwickelt, die Inhalte der Bildungspläne praxisnah und mit Spaß vermitteln.

Ab Herbst entdecken Grundschulklassen in der Experimentierküche die bunte Welt von Obst und Gemüse. In „Jetzt wird geraspelt“ erfahren Kinder der Klassen 1 und 2 zunächst den Unterschied zwischen den frischen Vitaminbomben. Sie entdecken verschiedene Obst- und Gemüsesorten und erfahren, wie diese wachsen und warum sie so gesund sind. Dann geht’s an den Herd: Unter Anleitung schälen, raspeln und rühren die Kinder und bereiten einen herzhaften Gemüse-Kartoffel-Auflauf sowie eine süße Früchte-Pizza zu.

Auch Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 kommen in der Experimentierküche voll auf ihre Kosten. Beim „Muffin-Experiment“ erforschen sie, welche Funktion einzelne Backzutaten haben: Was passiert, wenn ich das Ei weglasse oder den Teig ohne Backpulver anrühre? Die Jugendlichen stellen eigene Hypothesen auf und überlegen, wie sie diese überprüfen können. Seit März läuft im Science Dome der Film „Meine Freundin Roxy“. Er erzählt die Geschichte von dem Mädchen Lizzi, das auf dem Schulweg einen Roboter findet und sich mit ihm anfreundet. Gemeinsam lernen sie viel über Computer, Roboter und Programmieren – und das Publikum mit ihnen. Nun gibt es für die Klassenstufen 3 und 4 den passenden Laborkurs dazu, der Inhalte aus „Roxy“ praktisch aufgreift. So lernen Schülerinnen und Schüler, wie Roboter funktionieren, und erhalten erste Einblicke ins kindgerechte Programmieren.

Tiefer in die Welt von Robotik und KI tauchen Schulklassen im „Mission to Mars: Robotik Fortgeschrittenenkurs“ ein. Schülerinnen und Schüler der Stufen 8 bis 10 programmieren hier einen LEGO®-Roboter und schicken ihn auf knifflige Mission zum Mars. Damit er komplexe Aufgaben autonom lösen kann, setzen sie verschiedene Sensoren und Aktoren ein. Beim Aufbau eines einfachen Künstlichen Neuronalen Netzes entdecken die Teilnehmenden lernfähige Systeme, die die Grundlage für Künstliche Intelligenz sind. Der Kurs ist modular aufgebaut, so dass er an den Kenntnisstand der Gruppe angepasst werden kann.