Robert Mayer Lecture: Was und wie sollen Kinder zukünftig lernen?

Robert Mayer Lecture:
Was und wie sollen Kinder zukünftig lernen?

Herausforderungen im Bildungssystem in Zeiten Künstlicher Intelligenz

Rasante technologische Weiterentwicklungen stellen Akteurinnen und Akteure im Bildungsbereich vor allem hinsichtlich des Umgangs mit generativer künstlicher Intelligenz derzeit vor große Herausforderungen. Mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz wird entweder die Hoffnung verbunden, Unterricht würde insgesamt besser und effektiver, oder aber die Warnung, Kinder würden am „echten“ Lernen gehindert. Die aktuelle Diskussion spiegelt das Spannungsfeld zwischen technologischem Fortschritt, pädagogischer Verantwortung und gesellschaftlichen Werten wider. Im Rahmen des Vortrags wird auf eine mehrperspektivische Auseinandersetzung mit dem Thema fokussiert, um damit einen Beitrag zu notwendigen Transformationsprozessen im deutschen Bildungssystem zu leisten.
 

Referentin: Prof. Dr. Uta Hauck-Thum, Professur für Grundschulpädagogik und –didaktik an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Foto: © Tom Bauer


 

 
 

Veranstaltungsort: Science Dome, e1
Termin: 24.02.2026
Einlass ab 19:00 Uhr
Beginn Vortrag 19:30 Uhr
Dauer Vortrag plus Fragerunde: ca. 1,5 Stunden
Im Anschluss: Häppchen und Getränke im UG Foyer (e1)
Ende der Veranstaltung: 22:00 Uhr
Eintrittspreis: 9,00 Euro Erwachsene / 5,00 Euro ermäßigt

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Meine Freundin Roxy

Meine Freundin Roxy

Lizzi findet auf dem Schulweg einen kaputten Roboter – und damit startet ein Abenteuer voller Technik, Freundschaft und Neugier. Gemeinsam mit ihrer Oma repariert sie das Roboter-Mädchen Roxy und zeigt ihm die Welt. Doch auch Lizzi lernt viel: über Künstliche Intelligenz, Computer und Datenschutz. „Meine Freundin Roxy“ ist ein liebevoll gestalteter Animationsfilm über Vielfalt, Mut und die Frage: Darf man einen Roboter einfach behalten? Die experimenta-Produktion ist für Kinder ab 6 Jahren und alle, die glauben, dass Wissenschaft Herz haben kann.

Veranstaltungsort: Science Dome (e1)
Veranstaltungskosten: 6,00 Euro Erwachsene / 4,00 Euro ermäßigt

Pink Floyds Dark Side of The Moon

Pink Floyds Dark Side of The Moon

„Das legendäre Konzeptalbum „The Dark Side of the Moon“ von Pink Floyd ist ein Meilenstein der Rockmusik und eines der erfolgreichsten Alben aller Zeiten. Die mehrdeutige Reise zur „dunklen Seite des Mondes“ prägte die Rockmusik, Musikerinnen und Musikern und Generationen. In einer einzigartigen Show wird das Werk durch Fulldome-Technik, Surround-Sound und Lasershow zu einem immersiven Erlebnis, das die Realität zu überwinden scheint. Tauche ein in diese unvergleichliche Musik, in die Tiefen des Kosmos und in die Untiefen der menschlichen Seele – auf die „Dark Side of the Moon“.“

Zu DomeVision

 

 

Veranstaltungsort: Science Dome (e1)
Veranstaltungskosten: 12,50 Euro (keine Ermäßigung möglich)

Queen – Heaven – Das Original!

Queen – Heaven – Das Original!

„The Show Must Go On!“ Erlebe die größten Hits von Queen in 360 Grad. Die Kreativität ihrer Texte, die Magie ihrer Konzerte und die unglaubliche Aura von Freddie Mercury – all das spiegelt sich in dieser furiosen Musikshow wider. Auf der Science Dome-Kuppel zeigen wir dir eine Hommage mit vielen originalen Bild- und Videoaufnahmen, die durch Surround-Sound und Lasertechnik zu einem immersiven Erlebnis werden. Tauche ein in die Welt der legendären britischen Rockband und genieße die weltbekannten Hymnen wie „Bohemian Rhapsody“,„We Will Rock You“, „Radio Gaga“ oder „We Are The Champions“.

Zu DomeVision

 

 

Veranstaltungsort: Science Dome (e1)
Veranstaltungskosten: 12,50 Euro (keine Ermäßigung möglich)

A Closer Look

A Closer Look

Künstlerische Perspektiven auf KI
Artistic perspectives on AI

04. Dezember 2025 – 15. März 2026

Was hat KI mit Macht, Kontrolle, Täuschung und Verantwortung zu tun? KI beeinflusst, was wir sehen, denken, glauben und wissen. Die Kunstausstellung „A Closer Look“ blickt kritisch und humorvoll hinter die glänzende Oberfläche maschineller Intelligenz.

Künstler- und Künstlerinnen:
Sarah Ciston
Jake Elwes
Martyna Marciniak

Im Forum der experimenta, Eintritt frei.

 

Foto

Martyna Marciniak: Anatomy of Non-Fact 2024
Foto: Martyna Marciniak

„AI Hyperrealism“
Das Fake-Bild von Papst Franziskus im weißen Daunenmantel sorgte 2023 für großes Aufsehen und verbreitete sich rasant in den sozialen Medien. In ihrem Werk untersucht die polnische Digitalkünstlerin und Forscherin Martyna Marciniak das KI-generierte Foto. Sie seziert es, analysiert die zugrundeliegenden Daten und zeigt damit auf, wie sich die sogenannten „Nicht-Fakten“ ins Bild schleichen. Auch der dem berühmten Vorbild nachgeahmte, von Marciniak gefertigte Mantel ist zu sehen, genauso wie die im Fake-Bild auftauchenden Objekte, die aus dem 3D-Drucker stammen.

„AI War Cloud Database“
Die „AI War Cloud Database“ von Sarah Ciston (USA) zeigt die verborgene Verbindung zwischen alltäglicher Technologie und militärischen KI-Systemen auf. Oft werden dieselben Werkzeugtypen, die auf Smartphones und gängigen sozialen Plattformen zu finden sind, zur automatisierten Entscheidungsfindung in der Kriegsführung eingesetzt. Ein Tisch mit interaktiver Oberfläche ermöglicht einen kritischen Blick auf die Frage, welche Rolle moderne – vermeintlich harmlose Technologien – in globalen Macht- und Gewaltstrukturen spielen. Die Installation wurde mit dem S+T+ARTS PRIZE’25 der Europäischen Kommission ausgezeichnet.

„A.I. Interprets A.I. Interpreting ‘Against Interpretation’ (Sontag 1966)
Mit dem 25-minütigen Video stellt der britische Künstler Jake Elwes linguistische Bildgeneratoren in neuronalen Netzen konzeptionell in Frage. Er programmierte ein System, das den Text von Susan Sontags Essay „Against Interpretation“ interpretiert und daraus Bilder erzeugt und diese wieder zurück in Sprache übersetzt. Die Ergebnisse sind gleichzeitig verblüffend und surreal.

„Terms & Conditions Opera: a Legalese Libretto“
Das zweite Werk von Jake Elwes verwandelt das Kleingedruckte von KI-Plattformen in eine absurde Opernpartitur. Er entwickelte dafür ein Verfahren, mit dem OpenAI und Suno (eine KI zur Musikgenerierung) mit ihren eigenen Nutzungsrichtlinien und -bedingungen „gefüttert“ werden. In diesem geschlossenen Kreislauf interpretieren die Systeme die sie bestimmenden rechtlichen Rahmenbedingungen auf absurde Weise neu und erzeugen so ein skurriles Gemisch musikalischer Stile.

 

Öffnungszeiten

Die Ausstellung ist kostenfrei während der regulären Öffnungszeiten der experimenta zugänglich:

Montag – Freitag: 09:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag & Feiertage: 10:00 – 18:00 Uhr

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